
In diesem Jahr spielen wir die 59. Clubmeisterschaft – ein Turnier mit Tradition, Geschichten und erstaunlich vielen Wiederholungsiegern.
Los ging es 1968, kurz nach Fertigstellung unseres ersten Clubhauses. Erste Clubmeisterin war Edith Reimer, bei den Herren gewann Hermann Jung.
Die wichtigste Meisterschaft des Jahres wurde damals wie heute als Brutto-Zählwettspiel im Spätsommer ausgetragen. Ganz so einfach wie heute war der Weg zum Titel allerdings nicht immer: In den ersten Jahren mussten sich die Spieler zunächst am Wochenende vor der Meisterschaft für das eigentliche Turnier qualifizieren. Die besten acht traten anschließend im Lochspiel über zwei Tage gegeneinander an.
Nur einmal musste die Meisterschaft pausieren: 1983 ruhten die Schläger, weil die Arbeiten zur Erweiterung des Platzes begannen.
Wenn einer gewinnt, dann richtig: Über jeweils drei Jahrzehnte wurde die Meisterschaft bei Damen und Herren von echten Seriensiegern geprägt. Bei den Damen führt Marion Hagemeyer mit beeindruckenden 19 Titeln, bei den Herren liegt Paul Imhäuser mit 16 Siegen vorn. Offenbar hatten beide das Konzept „Clubmeisterschaft“ etwas zu wörtlich genommen.
Und dann wäre da noch die Familie Heinke – eine echte Clubmeister-Dynastie. Gleich vier Titelträger stammen aus dieser Familie. Den Anfang machten Sabine und Rüdiger Heinke, die nach ihrem Eintritt in den Club 1973 gleich gemeinsam beide Titel gewinnen konnten. Später traten auch die Söhne in ihre Fußstapfen: Philipp wurde 1989 Clubmeister – und zwar im selben Jahr wie seine Mutter. Bruder Tobias legte 1990,1994 und 1995 nach, ausgerechnet im Jahr von Sabines letztem Titel.
Unter dem Strich kamen 21 Siege für die Familie Heinke zusammen, damit eine Familienbilanz, bei der manche Familientreffen wie ein kleines Clubturnier wirken.
Text & Fotoarchiv: Dr. Hermann Jung jun.



